Bewusst 2018 Experiment #2: Technologie

Bewusst Technologie

Während ich auf die U-Bahn warte, beim Mittagessen, zwischen dem Studieren durch… Obwohl ich mich selbst nicht wirklich als die hard Tech-Benutzer sehe, waren mein Laptop und Smartphone nie weit von mir entfernt. Als ich mit dieser Serie bewusster Experimente begann, war ich sicher, dass ich daran etwas ändern wollte. Denn mit all der Technologie um uns herum bekommen wir auch viele Unruhe in unserem Leben. In diesem Artikel teile ich meine Erfahrungen von einem Monat bewusster Telefon- und Laptopnutzung. Ich gebe auch einige praktische Tipps, damit du nach dem Lesen sofort mit einem bewussteren Technologie-Umgnag beginnen kannst.

WOCHE 1: TELEFON

Ich habe eine App installiert, um zu sehen, wie lange ich meinen Telefonbildschirm anschaue und war erschreckt. Was mache ich die ganze Zeit? Und vielleicht noch wichtiger: Was würde ich mit dieser Zeit wirklich gerne machen? Wenn ich eine Stunde lang durch Facebook und Instagram scrolle, hätte ich in dieser Zeit auch mit einer Freundin Tee trinken können. Oder Spanisch lernen. Oder draußen wandern gehen. Also habe ich das Limit auf 35 Minuten pro Tag festgelegt. Gehe ich jemals über diese Zeit? Selten.

Tipp 1: Überprüfe selber, warum Sie Ihr Telefon weniger nutzen möchten. Dann ist es viel einfacher, das Zeitlimit einzuhalten.

Tipp 2: Die App, die ich verwende, heißt Space. Man kann nicht nur ein Limit pro Tag festlegen, sondern auch eine Erinnerung erhalten, wenn man den Bildschirm mehr als fünf Minuten hintereinander anschaut.

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WOCHE 2: LAPTOP

Natürlich kann man alle die Apps auch auf dem Laptop verwenden. Um dies zu verhindern, habe ich in der zweiten Februarwoche die Extension StayFocused in Chrome installiert. Hier kann man Websites für eine bestimmte Anzahl Minuten pro Tag sperren oder freistellenn. Ich habe für Facebook, Instagram und WhatsApp maximal 30 Minuten pro Tag auf meinem Laptop eingestellt. Danach funktionieren die Seiten nicht mehr. In der Praxis ist mir das nie passiert. Meiner Meinung nach bedeutet nur die Installation dieses Programms schon, dass man sich weniger schnell ablenkt.

Tipp 3: Stell fest von welchen Webseiten du häufig abgelenkt wirst und blockiere diese (für eine bestimmte Zeit).

WOCHE 3: BENACHRICHTIGUNGEN AUS

Ich habe mich gefragt: Woher kommt denn immer dieser Drang immer, auf das Handy zu schauen? Ich denke, dass die einfache Antwort ‚Benachrichtigungen‘ ist. Mehrere Studien zeigen, dass man durch soziale Medien in einer Dopamin-Schleife landet: Man sucht nach etwas, erhaltet sofortige eine Antwort, fühlt dadurch ein Glücksgefühl und sucht dann nach etwas Neuem (lesen darüber hier mehr). Bevor man weiß, ist eine Stunde vorbei. Die Lösung ist einfach: Schalte deine Benachrichtigungen aus. Ich habe eingestellt, dass ich keine Benachrichtigungen auf meinem Sperrbildschirm mehr angezeigt haben möchte. Darüber hinaus habe ich nicht mehr alle Apps auf meinem Startbildschirm, also sind sie nicht das erste, was ich sehe, wenn ich mein Handy entsperre. Die ersten Tage habe ich automatisch auf meinen Bildschirm geschaut, keine Berichte gesehen und sofort wieder abgelegt.

Tipp 4: Um die Benachrichtungen zu deaktivieren, braucht man eine kleine Schatzsuche zu machen. Gehe zu Einstellungen> Anwendungenverwaltung> WhatsApp> tippen Sie auf das Feld „Benachrichtigungen anzeigen“. Du kannst dieses mit allen Apps machen.

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Woche 4: Tüpfelchen auf das I

Alle Experimente der ersten drei Wochen haben bei mir für mehr Ruhe gesorgt. Ohne ständigen Nachrichtenfluss habe ich mehr Aufmerksamkeit für das Hier und Jetzt. In der letzten Woche habe ich noch einige kleine Dinge gemacht: Ich habe die Facebook-App auf meinem Handy deaktiviert, ein Buch auf meinen Nachttisch gelegt, wo bevor mein Telefon lag und mein E-Mailpostfach organisiert.

Tipp 5: Finde heraus, womit du viele Zeit verbringst oder was dich unruhig machst? Ist es der Fernseher, dein Laptop, dein Smartphone oder deine Playstation? Fange damit an und mach die Schritte klein. Betrachte es als ein Experiment und nicht als eine Verpflichtung.

Bewusst 2018 EXPERIMENTE

Dies war der zweite einer Reihe von monatlichen Experimenten, die ich 2018 mache. Ich möchte dieses Jahr bewusster sein. Weniger rennen, mehr genießen. Deshalb denke ich mir jeden Monat ein Experiment aus, um etwas langsamer und aufmerksamer zu leben. Im Januar habe ich ein entspanntes Morgenritual kreiert und im März … Über mein März-Experiment wirst du in den nächsten Tagen mehr auf meinem Instagram erfahren.

PS. Auf den Bilder sieht man Nationalpark Zuid-Kennemerland, ein wunderschönes Naturgebiet in der Nähe von Haarlem (die Niederlande). In diesem Artikel liest du über meine Lieblingswanderung in diesem Dünengebiet.

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