Bewusst 2018 Experiment #4: Meditieren

Mediteren

Jeden Tag meditieren. Einen Monat lang saß ich jeden Tag mindestens zehn Minuten mit geschlossenen Augen auf einem Kissen. Einen Monat lang habe ich jeden Tag versucht, die Stille in mir selbst zu finden. Wie es mir gefallen hat, erfährst du in diesem Artikel. Ich kann dir schon mal verraten: Ich habe nach dem 30. April nicht aufgehört zu meditieren!

Jeden Tag meditieren

Vor April habe ich auch schon manchmal meditiert, zum Beispiel wenn ich einen anstrengenden Tag gehabt habe. Aber ich glaube immer mehr an die Regelmäßigkeit der Meditation, sodass es zur Gewohnheit wird. Wenn es zur Gewohnheit wird, kann man die Meditationstechniken auch anwenden, wenn du nicht mit geschlossenen Augen auf einem Kissen befindet. Ich tat das kurz vor einer aufregenden Präsentation und während der Zahnarzt meinen Weisheitszahn zog. Ja, wirklich.

MEDITIEREN MIT EINER APP

Es gibt wahrscheinlich hundert Arten zu meditieren. Wahrscheinlich haben sie alle einen Namen und eine Theorie, aber ich habe beschlossen, es diesen Moment einfach zu tún. Also habe ich die App Insight Timer (Tipp!) heruntergeladen und jeden Tag eine Meditation ausgewählt. Manchmal war es eine geführte Meditation, manchmal saß ich nur eine Weile still und stellte ich einen Anfangs- und Endgong ein. Ab und zu habe ich mich hingesetzt, öfters habe ich die Meditation liegend gemacht. Eigentlich ließ ich alles davon abhängig, wie ich mich fühlte.

Meditieren

GLEICHER MOMENT, GLEICHER ort

Die ersten Tage musste ich mich wirklich ein bisschen ‚verfplichten‘ zu meditieren. Nach einer Weile ging es dann fast von alleine. Ich denke, weil ich immer zur selben Zeit und am selben Ort meditiert habe: am Abend im Bett, kurz bevor ich schlafen ging. Ein schöner Abschluss des Tages. Hier kommt leider auch der Nachteil der App Insight Timer um die Ecke: man braucht Internet für die geführten Meditationen. Ich habe mein Handy eigentlich immer im Flugzeugmodus oder ganz ausgeschaltet am Abend, aber diesen Monat habe war das leider nicht möglich. In der Zukunft werde ich den Glugzeugmodus wieder benutzten, also hat vielleicht jemand einen Tipp für eine Meditations-App, für die man kein Internet braucht?

Bin ich jetzt zen?

Nach dem Aprilende habe ich einfach weiter meditiert. Ich finde es sehr schön, einige Minuten nichts zu tun und den Frieden in mir selbst zu finden. Ich bin nicht plötzlich ein Ultra-Zen-Typ, der in jeder Situation ruhig bleibt (wenn es nur so wäre!), aber es hilft mir mehr im Moment zu leben und nicht in jedem Gedanken mitzugehen. Ein erfolgreiches Experiment!

Bewusst 2018 EXPERIMENTE

Dieses Meditationsexperiment war das vierte in einer Reihe von monatlichen Experimenten, die ich 2018 mache. Ich möchte dieses Jahr bewusster leben. Weniger rennen, mehr genießen. Deshalb denke ich mir jeden Monat ein Experiment aus, um etwas langsamer und aufmerksamer zu leben. Im März habe ich zum Beispiel einen Anfang mit Minimalismus gemacht. Im Mai mache ich jeden Tag ein random act of kindness. Ich werde gelegentlich ein Update auf meinem Instagram veröffentlichen, also folge mir dort, wenn du auf dem Laufenden bleiben möchtest!

3 thoughts on “Bewusst 2018 Experiment #4: Meditieren”

  1. Liebe Janna, danke für deinen Einblick 🙂 Ich überlege auch schon sehr lange mit dem Meditieren anzufangen… bzw. ich habe auf meine Art und Weise schon damit angefangen.. ich gehe sehr gerne alleine im Wald spazieren und genieße hier einfach die Stille – quasi meine Art von Mediation.
    Ganz liebe Grüße
    Anja

    1. Liebe Anja, danke für deinen Kommentar. Schön, dass du gern alleine spazieren geht. Ich glaube schon, dass das wie eine Art Meditation ist. Ich glaube auch, dass es nicht eine richtige Weise gibt um zu meditieren, beziehungsweise, dass man nicht immer mit den Augen geschlossen auf einem Kissen sitzen sollte. Trotzdem bin ich gespannt, ob du das mal probierst 🙂

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